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KoaikersHuus  Kooiplaats 6   Tel. 543864

 

Rixt

Seehunde

 
Die Geschichte und mehr:

In Buren, einem kleinen, lieblichen Dorf etwas östlich von Nes, stoßen Sie auf die prächtige Bronzestatue von Rixt, der Oerd-Hexe. Der Legende zufolge lebte die Hexe von Schiffsbrüchen. Mit Lichtern täuschte sie fahrende Schiffe, die daraufhin auf Grund liefen.Harmloser dagegen ist die Statue des Seehundes mit Jungen an der Ecke Mr.Oudweg/ Paasduin. Am Hoofdweg in Buren finden Sie das Bauern- und Strandsammlermuseum, das in einem Hof aus dem 18.Jahrhundert untergebracht ist.Dort kann man sehen, wie ein Amelander Bauer um die Jahrhundertwende lebte. In diesem lebensnahen Museum sind die Ställe nach wie vor mit lebenden Tieren gefüllt, und die alten Werkzeuge werden immer noch benutzt. Übrigens war ein Bauer damals nicht nur Landwirt, sondern zugleich auch Fischer, Strandgutsammler und Jäger in einer Person. Wild und Fisch wurden auf dem Bauernhof verarbeitet, gesammeltes Strandholz wurde zur Ausbesserung oder Erweiterung des Hofes benutzt. Neben Wechselausstellungen organisiert das Museum auch eine Reihe von Informationsveranstaltungen.In der Nähe von Buren befindet sich ein in alter Pracht restaurierter Entenfang, wie er anno dazumal von Entenfängern benutzt wurde. Dem Besucher wird alles Wissenswerte über diesen Beruf erklärt.Auch der Walfischfang war im 18.Jahrhundert für Ameland von großer Bedeutung.1770 wohnten ganze 128 Seeleute und Kapitäne auf der Insel, die in Walfischfängern zur See fuhren und der Insel einen ungenannten Wohlstand bescherten. l777 endete diese Blütezeit abrupt, als Hunderte von kühnen Amelander Walfischern im Packeis am Nordpol den Tod fanden. Alle Dörfer stehen unter Denkmalschutz und wurden größtenteils aufwendig restauriert. So kommt es,dass man dort immer noch den Geist vergangener Zelten verspürt. Den Geist in denen die Schifffahrt und der Walfischfang auf Ameland den Ton angaben. Die Fähre mit der Sie von Holwerd aus auf die Insel gelangen, legt an der Landungsbrücke von Nes an. Mit dem Fahrrad, dem Bus oder einem Taxi können Sie von dort aus nach Hollum, Ballum, Nes oder Buren Weiterreisen. Die alten Häuser mit ihren prächtigen Fassaden lassen unschwer erkennen, dass die Insel eine reiche Vergangenheit hat. Zwischen 1430 und 1681 schwang das friesische Geschlecht Cammingha das Zepter über die Insel. Sie führten ein strenges Regime und machten den Amelandern das Leben nicht gerade leicht. Die Familie hielt damals Hof auf ihrem berühmten und namhaften Schloss in Ballum. Heutzutage hat Ameland über 3500 Einwohner, verteilt über die vier malerischen Dörfer.Einige Kilometer östlich von Buren, liegt der 'Kooiplaats', der aus einigen Bauernhöfen und einer Entenkoje besteht. Während der Sommersaison ist die Entenkoje für Besucher geöffnet. Der 'kooiker' (Entenfänger) erzählt Ihnen gerne alles über seinen jahrhunderte­alten Beruf.