Der Hauptort

Im Dorf Nes treffen Vergangenheit und Gegenwart Amelands aufeinander. Das Dorf verfügt nämlich sowohl über einige prächtig restaurierte Kommandeurswohnungen als auch über ein modernes Einkaufs- und Vergnügungszentrum. Den Kern des Dorfes bildet die Einkaufszone in der Van Heeckerenstraat, wo im Sommer in den Geschäf-ten und auf den Terrassen reger Betrieb herrscht. In unmittelbarer Nähe, an der Ecke der Rixt van Doniastraat, steht eines der ältesten Häuser von Ameland, aus dem Jahre 1625. Mit dem Turm in Nes hat es eine eigenartige Bewandtnis; er steht näm-lich vollkommen frei und ist nicht mit einer Kirche ver-bunden. Die Erklärung für dieses Phänomen ist nicht so schwer: Genau wie der Turm von Ballum diente der Turm in Nes ursprünglich nicht als Kirchturm, sondern als Seebake. Der Bau des Turmes wurde in zwei Phasen durchgeführt. Der untere Teil wurde im Jahre 1664 er-stellt, der obere im Jahre 1732. In Nes gibt es drei Kirchen, wovon die Katholische Kirche (Kardinaal de Jongweg), die aus dem Jahre 1878 stammt, die auf-fallendere ist. Der berühmte Architekt Cuypers, der u.a. für den Bau des Amsterdamer Hauptbahnhofes verant-wortlich war, lieferte den Entwurf für die Kirche. Cuypers ließ sich durch norwegische 'stavekerkjes' inspirieren, weil er den einzigartigen Charakter der Nordseekultur in seinem Entwurf zum Ausdruck bringen wollte. Es ist daher auch kein Zufall, dass die Kirche dem Heiligen St. Clemens geweiht ist, dem Schirmheiligen der Schiffer. Die Mennonitische Kirche (Vermaningspad) ist viel unauffälliger. Wer diese kleine Kirche, die im Sommer nahezu hinter bunten Blumen versteckt ist, zu finden weiß, wird prompt von ihrem Charme ergriffen. Weiter gibt es noch ein Niederländische Evange-lische Kirche. Etwas außerhalb von Nes steht die achteckige Mühle 'De Phenix'. Eine alte Getreide-und Graupenmühle, welche dank einer gründlichen Renovierung auch jetzt noch perfekt arbeitet. Die Mühle steht an einer Stelle, an der bereits 1629 ge-mahlen wurde. De Phenix stammt jedoch aus dem Jahre 1880. Der Name weist be-reits darauf hin: Die Mühle wurde gebaut nachdem ihre Vorgängerin währen eines heftigen Unwetters von einem Blitz getroffen wurde und komplett ausbrannte. Das Naturzentrum Ameland (Strandweg) liegt ungefähr 750 Meter außerhalb von Nes. In diesem Museum werden mit Hilfe von Modellen, Dioramen und einem Seeaquarium alle Aspekte der ameländer Natur beleuchtet. Seit einigen Jahren verfügt das Natur-zentrum in Form einer Replik eines Finnwales über ein-en wohl sehr außergewöhnlichen Ausstellungsraum. Hinter dem Naturzentrum, nordöstlich von Nes, liegt das Erholungsgebiet 'De Vleyen'. Mit seinen vielen Spiel-plätzen, Klettergerüsten, kleinen Seen und Tümpeln garantiert dieses Gebiet viele Stunden voller Spaß und Freude für Kinder.                                              

                                                                                                        Das Neue Naturmuseum  Nes zu besuchen ist ein muß,aber sicherlich nicht nur einmal.Es ist immer wieder schön durch die Sträßchen zu schlendern,hier und da rein zu schauen,denn es gibt immer wieder was neues zusehen.Hier findet man viele kleine,schöne Geschäfte & Lokalitäten oder sonstiges. Man muss es einfach genießen. Ein muss sollte ein Eis von De Jong (Man sagt es ist das beste) oder Fisch von Metz,oder einfach Kaffee & Kuchen im Cafe oder ? sein.

Nes nicht besucht zuhaben ist so als wenn man gar nicht auf Ameland war.